Strand gut

Obwohl ich meine prägenden ersten 18 Lebensjahre bekanntermaßen an der deutschen Ostseeküste genießen durfte, spricht mich die raue (für die ältere Lesergeneration: ja, das schreibt man seit der letzten Rechtschreibreform von vor 20(!) Jahren tatsächlich ohne „h“) wilde, windgepeitschte, schwarzsandige, (noch) menschenleere Westküste der Nordinsel

20161118_164336.jpg

20161111_134524

20161118_164208

20161118_163340

noch ein bisschen mehr an als die durch viele vorgelagerte Inseln etwas weichgespült anmutenden Buchten nördlich und südlich von Auckland

20161030_143935.jpg

20161030_150959

20161126_142128.jpg

die manchmal auch ebenso gut irgendwo in Dänemark liegen könnten:

20161126_141855

Wir waren jetzt bislang dreimal an der Tasmanischen See (Piha, Karekare und Bethells Beach) und da sich einzelne ältere Damen darüber beschwert haben, dass Suse auf keinem der bisherigen Bilder zu sehen war, hier nun ein eindeutiges Beweisfoto:

20161028_113729

Insbesondere in Piha lassen sich traumhafte Postkartenfotos schießen

20161028_122838

20161028_115053

20161028_143053

20161111_144714

20161028_115352

wenn die Gattin mitdenkt, sogar mit Making of:

IMG_8809.JPG

Und immer wieder locken diese dunklen, gleichzeitig einladenden und angsteinflößenden Höhleneingänge

20161028_144313

20161118_164832

img_8872

Mein Gott, was war ich froh, als mir dieses herumstromernde Kalb

20161028_151032

erst draußen am Strand begegnete. Ich möchte nicht wissen, wie die Adrenalinsprungantwort meines Ü50-Kreislaufes ausgesehen hätte, wenn mir die Bestie mit leuchtenden Augen aus der Höhle entgegen gestürmt wäre.

IMG_8877.JPG

Ja, das Leben an der Küste ist nicht ungefährlich

20161118_163421

und hat insbesondere für Brillenträger einige gravierende Nachteile:

20161118_173237

Faszinierend immer wieder, wie unser Schöpfer in seiner göttlichen Herrlichkeit die Evolution jede noch so kleine Nische mit pulsierendem Leben füllt:

20161028_143507

20161028_143902

20161028_143547

20161111_134329

20161028_114129

20161111_134246

20161111_133932

20161028_113716

20161126_131501.jpg

wobei wir auf manches pulsierende Nope vermutlich gut verzichten könnten:

20161111_142350

Manchmal kann auch das nicht mehr lebende durchaus seine eigene bizarre Schönheit offenbaren:

20161118_165654

20161120_154237.jpg

Manchmal allerdings auch nicht:

20161126_130657

Die große Nähe zum Südpol hat nun mal den kontraidyllischen Nachteil, dass am Strand auch mal ein kleiner Pingi seine letzte Ruhestätte findet. Und nein, liebe Kinder, der schläft nicht nur, der kann jetzt auch überhaupt gar nicht mehr fliegen lernen, der ist wirklich für immer ganz doll tot. Obwohl der Kreislauf des Lebens ja für jedes Problem eine sinnvolle Optimierungsstrategie bereit hält:

img_9068

Pingis lebende, in jungen Jahren ein wenig hippiesk anmutende Artgenossen gibt’s dann auch eher in Aucklands Aquarium

20161104_150343

gleich neben den Octopoden, die einen immer anstarren, als ob sie gerade eine todsichere Strategie für die Weltherrschaft erarbeiten

20161104_134305

und den Rochen (links), die – vermutlich aus Sicherheitsgründen – auch keine lebenden Fische, sondern nur lecker Fischgeschnetzeltes bekommen:

20161104_131019

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s